Verschiedenes Videoüberwachung

Widerspruch Steet-View-Fotos von Google

Auf Wunsch werden die Häuser „ausradiert“
Street-View-Fotos sind zum Teil mehrere Jahre alt

(Widerspruchsformular am Ende des Artikels)


Pforzheimer Kurier 18.08.2010

Karlsruhe. Gestern hat Google sein Online-Portal gestartet, über das Bürger Widerspruch gegen die Abbildung ihrer Häuser oder Wohnungen im Internet-Dienst Street View einlegen können. Die BNN-Redakteure Tina Mayer und Tobias Roth haben im Folgenden Fragen und Antworten rund um Street View zusammengestellt.


Welche Gründe sprechen für einen Widerspruch?
Wer nicht will, dass sein Haus oder seine Wohnung im Internet zu sehen ist, dem hat Google ein Widerspruchsrecht eingeräumt. Ob es allerdings einen rechtlichen Anspruch darauf gibt, bezweifeln Juristen. Google reagiert auf die Widersprüche, indem das Unternehmen die betreffenden Gebäude unkenntlich macht. Die Fotos wurden aus einer Höhe von etwa zweieinhalb Metern geschossen, was Einblicke zum Beispiel über Gartenmauern ermöglichen könnte, die normalen Passanten verborgen bleiben. Einbrecher könnten mit Hilfe von Street View auch Wohngebiete oder einzelne Häuser ausspähen.

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